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Südafrika Rundreise: Von Kapstadt über die Garden Route bis zum Krüger-Nationalpark

Pinguine, Weinberge, Safari und wilde Küsten: So planst du eine Südafrika Rundreise von Kapstadt über die Garden Route bis zum Krüger-Nationalpark.

amuvo Aktualisiert am 4 Min. Lesezeit
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Südafrika ist eines der vielseitigsten Reiseländer der Welt. Auf einer einzigen Reise erlebst du eine Weltstadt am Tafelberg, Weinregionen, eine spektakuläre Küstenstraße und Safaris mit den „Big Five“. Dazu kommt eine bewegte Geschichte, die man bei einem Besuch hautnah erfährt. Für eine erste Rundreise solltest du zwei bis drei Wochen einplanen.

Kapstadt: Tafelberg, Kap und Pinguine

Kapstadt zählt zu den schönsten Städten der Welt. Mit der Seilbahn oder zu Fuß über die Route Platteklip Gorge geht es auf den Tafelberg. Die Waterfront mit Restaurants und Geschäften, das bunte Viertel Bo-Kaap und der Botanische Garten Kirstenbosch gehören zum Pflichtprogramm.

Eine Fähre bringt dich nach Robben Island, wo Nelson Mandela 18 seiner 27 Haftjahre verbrachte. Führungen werden oft von ehemaligen Häftlingen geleitet. Die Tickets sind schnell ausverkauft, buche frühzeitig.

Ein Tagesausflug führt über den Chapman's Peak Drive zum Kap der Guten Hoffnung und zu den Brillenpinguinen am Boulders Beach bei Simon's Town.

Kap-Weinland: Stellenbosch und Franschhoek

Nur eine Stunde von Kapstadt entfernt liegen Stellenbosch, Franschhoek und Paarl. Weingüter mit kapholländischer Architektur, Weinproben und Spitzenrestaurants prägen die Region. Der Franschhoek Wine Tram verbindet mehrere Güter, sodass du nicht selbst fahren musst.

Die Garden Route

Die Garden Route zwischen Mossel Bay und Storms River ist rund 200 Kilometer lang und eine der bekanntesten Küstenstraßen der Welt.

  • Hermanus: Etwas westlich der Garden Route gelegen, gilt der Ort zwischen Juni und November als einer der besten Plätze weltweit, um Südkaper-Wale vom Land aus zu sehen.
  • Oudtshoorn: Ein Abstecher ins Landesinnere zu den Cango Caves und den Straußenfarmen
  • Knysna: Lagune, Austern und Wälder
  • Plettenberg Bay: Strände, Delfine und das Robberg-Naturreservat
  • Tsitsikamma: Hängebrücke über die Mündung des Storms River und Wanderungen durch Küstenwald

Safari im Addo Elephant Park

Der Addo Elephant National Park nahe Gqeberha (früher Port Elizabeth) ist malariafrei und ideal für eine erste Safari am Ende der Garden Route. Hier leben hunderte Elefanten, dazu Löwen, Büffel und Nashörner. Viele Reisende fliegen von hier nach Johannesburg weiter.

Krüger-Nationalpark

Der Krüger-Nationalpark ist eines der größten Wildschutzgebiete Afrikas und die beste Adresse für die Big Five: Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Nashorn. Du kannst mit dem eigenen Mietwagen auf Selbstfahrer-Safari gehen und in den staatlichen Rest Camps übernachten oder in einer privaten Lodge in den angrenzenden Reservaten wie Sabi Sand wohnen. Dort sind Pirschfahrten im offenen Fahrzeug und abseits der Straßen erlaubt.

Die Panorama Route mit dem Blyde River Canyon, God's Window und den Bourke's Luck Potholes lässt sich gut mit dem Krüger verbinden.

Routenvorschlag für 18 Tage

  1. Tag 1–4: Kapstadt mit Tafelberg, Robben Island und Kap-Halbinsel
  2. Tag 5–6: Weinland Stellenbosch und Franschhoek
  3. Tag 7: Hermanus
  4. Tag 8–12: Garden Route mit Oudtshoorn, Knysna, Plettenberg Bay und Tsitsikamma
  5. Tag 13–14: Addo Elephant Park
  6. Tag 15–18: Flug nach Johannesburg oder Nelspruit, Krüger-Nationalpark und Panorama Route

Beste Reisezeit für Südafrika

  • Kapstadt und Garden Route: Am schönsten von November bis März, wenn es warm und trocken ist. Im Südwinter (Juni bis August) regnet es am Kap häufiger.
  • Krüger-Nationalpark: Die Trockenzeit von Mai bis September ist ideal für Tierbeobachtungen, weil sich die Tiere an den Wasserstellen sammeln und die Vegetation dünn ist.

Für eine Kombination aus beidem eignen sich April, Mai, September und Oktober gut.

Unterwegs mit dem Mietwagen

Ein Mietwagen ist die beste Option. In Südafrika herrscht Linksverkehr. Die Straßen sind meist gut, die Entfernungen aber groß. Fahre nicht nach Einbruch der Dunkelheit, plane Tankstopps ein und parke an bewachten Plätzen. Die Strecke Kapstadt–Johannesburg legst du am besten mit einem Inlandsflug zurück.

Sicherheit

Südafrika hat eine hohe Kriminalitätsrate, die meisten Reisenden erleben aber keine Probleme, wenn sie einige Regeln beachten: keine Wertsachen zur Schau stellen, nachts nicht zu Fuß unterwegs sein, Fahrzeuge verriegelt halten und Empfehlungen der Unterkünfte ernst nehmen. Nutze in Städten Uber oder Bolt statt öffentlicher Minibusse.

Kosten

Für Europäer ist Südafrika vergleichsweise günstig, vor allem bei Essen, Wein und Mietwagen. Gute Guesthouses findest du häufig für 60 bis 120 Euro pro Nacht. Teuer sind private Safari-Lodges, die oft mehrere hundert Euro pro Person und Nacht kosten, dafür sind Mahlzeiten und Pirschfahrten inklusive.

Häufige Fragen

Wie viele Tage brauche ich für Südafrika?

Zwei Wochen reichen für Kapstadt, die Garden Route und eine Safari. Mit drei Wochen reist du entspannter.

Ist der Krüger-Nationalpark ein Malariagebiet?

Ja, der Krüger gilt als Malariagebiet mit saisonal unterschiedlichem Risiko. Sprich vor der Reise mit einer reisemedizinischen Beratung. Addo und die Garden Route sind malariafrei.

Welche Steckdosen gibt es in Südafrika?

Meist Typ M und Typ N, teilweise Typ C. Ein Adapter ist notwendig.

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