Zum Inhalt springen
amuvo.
Peru

Peru Sehenswürdigkeiten: Machu Picchu, Cusco, Heiliges Tal und mehr

Machu Picchu, Regenbogenberge und der Titicacasee: Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Peru, mit einer Route für zwei bis drei Wochen, Tipps zur Höhe und zu…

amuvo Aktualisiert am 4 Min. Lesezeit
Peru
Inhalt

Peru ist eines der vielfältigsten Reiseländer Südamerikas. Hier liegen die Ruinenstadt Machu Picchu, die alte Inka-Hauptstadt Cusco, schneebedeckte Andengipfel, der Amazonas-Regenwald und eine Wüstenküste am Pazifik. Dazu kommt eine Küche, die als eine der besten der Welt gilt. Hier stellen wir dir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten vor.

Machu Picchu

Die Inka-Stadt Machu Picchu aus dem 15. Jahrhundert liegt auf rund 2.400 Metern auf einem Bergrücken über dem Urubamba-Tal. Sie ist UNESCO-Welterbe und eines der neuen sieben Weltwunder.

  • Tickets: Die Zahl der Besucher ist begrenzt, Tickets gelten für bestimmte Rundwege und Zeitfenster. Buche sie früh, in der Hochsaison oft Monate im Voraus.
  • Huayna Picchu und Machu Picchu Montaña: Die Berge mit Blick auf die Ruinen erfordern Zusatztickets
  • Anreise: Mit dem Zug von Cusco oder Ollantaytambo nach Aguas Calientes, dann mit dem Bus oder zu Fuß hinauf

Inka Trail und Alternativen

Der klassische Inka Trail führt in vier Tagen über Pässe und Ruinen zum Sonnentor von Machu Picchu. Die Genehmigungen sind streng limitiert und nur über lizenzierte Agenturen erhältlich. Im Februar ist der Trail geschlossen. Alternativen sind der Salkantay Trek und der Lares Trek.

Cusco

Cusco war die Hauptstadt des Inkareiches. Die Spanier bauten ihre Kirchen und Paläste auf den perfekt gefügten Inka-Mauern. Highlights:

  • Plaza de Armas: Mit Kathedrale und Jesuitenkirche
  • Qorikancha: Der Sonnentempel der Inka unter dem Kloster Santo Domingo
  • San Blas: Ein Künstlerviertel mit steilen Gassen
  • Markt San Pedro: Säfte, Suppen und lokale Spezialitäten
  • Sacsayhuamán: Eine Festungsanlage mit gewaltigen Steinblöcken über der Stadt

Mit dem Boleto Turístico besuchst du viele Ruinen und Museen in und um Cusco.

Heiliges Tal der Inka

Das Valle Sagrado zwischen Cusco und Machu Picchu ist voller Inka-Stätten und Andendörfer.

  • Pisac: Terrassen und ein Kunsthandwerksmarkt
  • Ollantaytambo: Eine noch bewohnte Inka-Stadt mit einer Tempelanlage
  • Moray: Kreisförmige Terrassen, vermutlich ein landwirtschaftliches Versuchsfeld
  • Salinen von Maras: Tausende Salzbecken an einem Hang
  • Chinchero: Bekannt für traditionelle Webkunst

Regenbogenberg

Der Vinicunca, bekannt als Regenbogenberg, zeigt farbige Mineralstreifen auf über 5.000 Metern Höhe. Tagestouren starten sehr früh in Cusco. Der Aufstieg ist wegen der Höhe anstrengend. Eine weniger überlaufene Alternative ist der Palcoyo-Regenbogenberg.

Titicacasee

Der Titicacasee auf rund 3.800 Metern ist der höchste schiffbare See der Welt. Von Puno aus besuchst du die schwimmenden Schilfinseln der Uros und die Insel Taquile mit ihrer Webtradition. Mehr dazu in unserem Beitrag über die Reise zum Titicacasee.

Arequipa und der Colca-Canyon

Arequipa, die „weiße Stadt“, ist aus hellem Vulkangestein gebaut und liegt vor dem Vulkan Misti. Das Kloster Santa Catalina ist eine Stadt in der Stadt. Von hier aus fährst du zum Colca-Canyon, einem der tiefsten Canyons der Welt, wo du am Cruz del Cóndor Andenkondore beobachten kannst.

Küste und Wüste

  • Nazca-Linien: Riesige Scharrbilder in der Wüste, am besten vom Flugzeug aus zu sehen
  • Huacachina: Eine Oase mit Sanddünen für Buggy-Touren und Sandboarding
  • Paracas und Islas Ballestas: Seelöwen, Pinguine und Seevögel

Lima und die Küche Perus

Die Hauptstadt Lima hat eine koloniale Altstadt und moderne Viertel wie Miraflores und Barranco an den Klippen über dem Pazifik. Lima gilt als kulinarische Hauptstadt Südamerikas, mit Restaurants, die zu den besten der Welt zählen. Probiere Ceviche, Lomo Saltado, Ají de Gallina, Anticuchos und einen Pisco Sour.

Amazonas

Von Puerto Maldonado oder Iquitos erreichst du Lodges im Regenwald. Hier beobachtest du Aras, Affen, Kaimane und Riesenotter.

Route: zwei bis drei Wochen

  1. Tag 1–2: Lima
  2. Tag 3–4: Paracas und Huacachina
  3. Tag 5–7: Arequipa und Colca-Canyon
  4. Tag 8–9: Puno und Titicacasee
  5. Tag 10–13: Cusco und Heiliges Tal
  6. Tag 14–15: Machu Picchu

Diese Route steigt langsam in die Höhe, was bei der Anpassung hilft.

Höhe und Gesundheit

Cusco liegt auf rund 3.400 Metern, Puno auf 3.800 Metern. Die Höhenkrankheit kann mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Atemnot einhergehen. Plane Akklimatisierungstage ein, trinke viel Wasser und verzichte anfangs auf Alkohol. Bei Vorerkrankungen sprich vorab mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

Beste Reisezeit und Anreise

In den Anden ist die Trockenzeit von Mai bis September ideal. Von Dezember bis März ist Regenzeit. Von Wien fliegst du mit einem Umstieg, etwa über Madrid oder Amsterdam, nach Lima. Österreicher können für touristische Aufenthalte in der Regel ohne Visum einreisen. Weitere Ziele in Südamerika findest du in unserem Beitrag über Chile.

Häufige Fragen

Wie viele Tage braucht man für Peru?

Mindestens zwei Wochen für die Highlights im Süden.

Wie früh muss ich Machu Picchu buchen?

In der Hochsaison mehrere Wochen bis Monate im Voraus, besonders mit Huayna Picchu.

Ist Peru sicher?

Die touristischen Regionen sind gut bereist. Achte in Lima und Cusco auf Taschendiebe und nutze registrierte Taxis.

Unterkünfte in Cusco

0 Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare. Schreib den ersten!

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Zum Kommentieren bitte anmelden oder registrieren.

Reiseberichte durchsuchen